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Unkraut-Entfernung

18.04.2014 von Jutta Steffens

Un- oder besser Beikräuter aus Gemüse-Beeten zu entfernen, ist manchmal nötig, wenn man verhindern möchte, dass die Kulturpflanzen verdrängt oder überwuchert werden und im Wettbewerb um die Nährstoffe den Kürzeren ziehen und so verkümmern. Die mechanische Bodenbearbeitung ist immer noch die schonendste (vielleicht nicht für den Rücken des Gärtners / der Gärtnerin ;-( aber) für Pflanzen, Boden und Bodenlebewesen.

In unseren Gärten, da herrscht Einstimmigkeit, sollen unter keinen Umständen chemische Unkrautvernichtungsmittel verwendet werden, wir wollen keine Kriege mit Vernichtungswaffen führen ...

Es gibt andere Möglichkeiten, ein Gleichgewicht zwischen Nutz- und Beipflanzen herzustellen, die wir mit der Zeit ausprobieren werden, mit Forschen und Lernen stehen wir noch am Anfang. Für Belehrungen und Hinweise sind wir jederzeit dankbar.

Was auch verstanden werden sollte, ist:

  • Der Boden sollte bedeckt sein, d.h. ein Entfernen von Beikräutern, ohne dass gleichzeitig auch wieder etwas gepflanzt wird, ist nicht ratsam.
  • Nicht alles, was (auch in der oben aufgeführten Liste der "Unkräuter") als lästiges Beikraut definiert wird, muss unbedingt entfernt werden.
  • Viele Beikräuter (wie z.B. Brennnesseln) sind sogar nützlich für (gewisse) Kulturpflanzen.
  • Unerwünschte Kräuter - solange sie noch keine Samen haben - geben gutes Mulchmaterial ab. Die meisten "Unkräuter" sind Lichtkeimer - auf einer gemulchten Fläche dringt kein Licht auf den Boden und sie können nicht keimen.